Die Kinder des Nödaer Kindergartens warten geduldig auf das Ende der Festreden, um endlich den neuen Radweg ausprobieren zu können.
V.l.n.r.: Harald Henning (Vorsitzender VG Gramme-Aue, Rüdiger Dohndorf (Landrat Sömmerda), Ingo Mlejnek (Beigeordneter Erfurt), Gerd Riedel (Bürgermeister Nöda), Michael Wagner (Fa.Wagner)
Radfahrer, die von Stotternheim zum Alperstedter See wollen, können sich freuen. Denn nun brauchen
sie nicht mehr auf der Straße zu fahren, sondern können ab dem Ortsausgang den neuen Radweg benutzen, der am 17. Juni
2004 der Öffentlichkeit übergeben wurde.
Dieser Weg ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft "Erfurter Seen", wobei die Stadt Erfurt und die Gemeinde Nöda
nach gemeinsamer Planung des gesamten Weges ihren jeweiligen Abschnitt selbst finanzierten.
Welche Bedeutung dieser kreisgrenzenübergreifende Weg für die Landeshauptstadt und den Landkreis Sömmerda hat,
zeigt die Anwesenheit des Landrates Rüdiger Dohndorf und des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Verkehr und
Wirtschaftsförderung Ingo Mlejnek zur Übergabe des Weges. Er ist sowohl eine wichtiger Baustein für das Wegenetz
innerhalb der "Erfurter Seen" als auch für eine direkte Radwegeverbindung zwischen den Städten Sömmerda und Erfurt.
Zwischen beiden Städten fehlen jetzt noch zwei Teilstücke: zwischen der Gramme-Mühle und Schallenburg sowie zwischen
dem Alperstedter See und Alperstedt. Für letzteres müsste nun die Gemeinde Alperstedt die Initiative ergreifen
und den Weg bis zu ihrem Ortseingang fortsetzen.