Im Norden der Landeshauptstadt Erfurt wird seit Jahrzehnten Kies abgebaut.
Ein besonders ergiebiges Vorkommen dieses Bodenschatzes gibt es im Raum zwischen Erfurt und Haßleben.
Auf einer Länge von insgesamt neun Kilometern entstanden bzw. entstehen Kiesgruben, die sich schon während des
Abbaus mit Grundwasser füllen. Auf diese Weise wird ein Seensystem geschaffen, dessen Wasserfläche
insgesamt fast 500 Hektar (498 ha) betragen wird. Allein drei Seen werden jeweils größer als sechzig Hektar sein.
Von den acht bereits vorhandenen Baggerseen haben fünf nahezu ihre Endgestalt erreicht.
Die heutige Gesamtwasserfläche beträgt etwas mehr als 300 Hektar. Es existiert also bereits schon über die Hälfte der
zukünftigen Seefläche und somit genug Handlungsräume zur Entwicklung und zur Erlebbarkeit der „Erfurter Seen“.
Außerhalb des REK-Geltungsbereiches liegt der Nordstrand, ein weiterer stadtnaher Badesee.
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