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Eine Flurbezeichnung steht für den Namen dieses Sees, die darauf hindeutet, dass es in alten Zeiten dort schon
einmal ein Gewässer gegeben haben könnte. Der Große Ringsee wurde 2005/6 durch einen Zwischendamm in ein nördliches
und ein südliches Seebecken geteilt.
Östlich des Großen Ringsees werden zusätzlich zum Kleinen Ringsee zwei weitere Kiesseen enstehen, von denen der nördliche nach der Kiesentnahme wieder verfüllt wird.
Das Südufer ist bereits endgestaltet, unterliegt der natürlichen Sukzession und gliedert sich harmonisch an die
südlich liegenden Altabgrabungen Eurich an. Alle anderen Uferabschnitte unterliegen derzeit noch Veränderungen durch
die Rohstoffgewinnung bzw. Ufermodellierungsarbeiten.
Ein seebegleitender Grünzug am Westufer soll eine Pufferzone zum Gewerbegebiet Alperstedter Straße und zur
Ortsverbindungsstraße Stotternheim - Alperstedt ermöglichen.
Entsprechend der Seemorphologie und räumlichen Nähe zu den Altabgrabungen Eurich soll der Große Ringsee als
Landschaftssee genutzt werden. Im Süden könnten durch die Gestaltung von mehreren Teilseen Tabubereiche für den
Naturschutz geschaffen werden.
Als Freizeitaktivitäten wären Naturbeobachtung, Reiten und Wandern möglich. Am Südost-/Ostufer könnte eine
Schutzhütte eingerichtet werden.
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| abbauender Betrieb: |
| Kies- und Splittwerk Eurich GmbH |
| Abbau/Renaturierung: |
| seit 1960 / bis 2030 |
| Länge heute/zukünftig: |
| 850 m / 1.150 m |
| Fläche heute/zukünftig: |
| 31 ha / 52 ha |
| durchschnittliche Tiefe: |
| 6 m |
| jetzige Nutzung: |
| Kiesabbau, Renaturierung, Angeln |
| künftige Nutzung: |
| Landschaftssee |
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