Der Sulzer See wird im Endzustand aus einem Seehauptbecken und einem östlichen Seerandbecken bestehen.
Das renaturierte Westufer ist mit seinen Buchten und Kleingewässern gut strukturiert und bietet einen Lebensraum
für Tiere und Pflanzen der Uferzonen. Dieser Biotopkomplex wird sich in den nächsten Jahren auf natürliche Art und
Weise weiter entwickeln.
Im Südteil des Sees befindet sich eine aufgeforstete "Hochkippe" und daran westlich anschließend eine Spülkippe,
die durch die aus der Kieswäsche ausgeschwämmten feinen Bestandteile entstanden ist. Sehr anschaulich kann hier eine
dreißigjährige Sukzession vom Schilfgürtel bis zur Bewaldung (Auwald) verfolgt werden.
Als neues Element wird im Ostteil des Sees ein Seerandbecken mit zwei Inseln, Flachuferzonen und einem seebegleitenden
Grünzug entstehen.
Der Süd- und Westteil des Sulzer Sees ist der weitmöglichst ungestörten naturschutzfachlichen Entwicklung vorbehalten.
Am Ostufer hingegen bietet sich parallel zur Anlage eines Rad- und Wander- wegenetzes auch die Einrichtung eines
Naturlehrpfades an. Dabei kann perspektivisch am Südufer auch eine Beobachtungshütte zur Erforschung der Vogelwelt
am Sulzer See errichtet werden.
Nördlich des Sulzer Sees schließt sich der Schwerborner See an. Beide Seen sind durch einen Damm getrennt, über den die BAB 71 verläuft.
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