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Der Sulzer See wird im Endzustand aus einem Seehauptbecken und einem östlichen Seerandbecken bestehen.

Das renaturierte Westufer ist mit seinen Buchten und Kleingewässern gut strukturiert und bietet einen Lebensraum für Tiere und Pflanzen der Uferzonen. Dieser Biotopkomplex wird sich in den nächsten Jahren auf natürliche Art und Weise weiter entwickeln.

Im Südteil des Sees befindet sich eine aufgeforstete "Hochkippe" und daran westlich anschließend eine Spülkippe, die durch die aus der Kieswäsche ausgeschwämmten feinen Bestandteile entstanden ist. Sehr anschaulich kann hier eine dreißigjährige Sukzession vom Schilfgürtel bis zur Bewaldung (Auwald) verfolgt werden.

Als neues Element wird im Ostteil des Sees ein Seerandbecken mit zwei Inseln, Flachuferzonen und einem seebegleitenden Grünzug entstehen.

Der Süd- und Westteil des Sulzer Sees ist der weitmöglichst ungestörten naturschutzfachlichen Entwicklung vorbehalten. Am Ostufer hingegen bietet sich parallel zur Anlage eines Rad- und Wander- wegenetzes auch die Einrichtung eines Naturlehrpfades an. Dabei kann perspektivisch am Südufer auch eine Beobachtungshütte zur Erforschung der Vogelwelt am Sulzer See errichtet werden.

Nördlich des Sulzer Sees schließt sich der Schwerborner See an. Beide Seen sind durch einen Damm getrennt, über den die BAB 71 verläuft.

Der Sulzer See ist der stadtnaheste der Erfurter Seen Sulzer See mit Sulzer Siedlung
   

abbauender Betrieb:
K+B Kies- und Beton GmbH
Abbau/Renaturierung:
seit 1961 / bis 2015
Länge heute/zukünftig:
1.400 m / 1.400 m
Fläche heute/zukünftig:
56 ha / 63 ha
durchschnittliche Tiefe:
10 m
jetzige Nutzung:
Kiesabbau, Renaturierung, Naturschutz, Angeln
künftige Nutzung:
Naturschutzsee
 
 
© 2003 ERFURTER SEEN
 
Letzte Aktualisierung: 07.05.2007