Östlich des Luthersees am Fuße des Galgenhügels steht der Lutherstein. Hier geriet der Jurastudent Martin Luther am
2.Juli 1505 in ein so heftiges Gewitter, dass er schwor, Mönch zu werden, wenn er dieses
Unwetter überlebt. Deshalb wird die Stelle, an der der Gedenkstein steht, auch als
Werdepunkt der Reformation bezeichnet.

Die kleine Grünfläche um den Lutherstein wurde als Projekt des Regionalen
Entwicklungskonzepts von 200 auf 3.000 m² erweitert. 42 Bäume und 300 Sträucher wurden gepflanzt.
Die Planung der Grünflächen wurde mit der Rekultivierungsplanung
der benachbarten Deponie Schwerborn abgestimmt, so dass hier ein zusammenhängender Landschaftsraum
entsteht.
Gegenüber der Grünanlage befindet sich ein neu angelegter Parkplatz, der auch für zwei
Busse Stellplatz und Wendemöglichkeit bietet.
Anlässlich des am 2. Juli 2005 begangenen 500. Jahrestags des gravierenden Ereignisses im
Leben Martin Luthers wurde die neue Grünanlage und der Parkplatz der Öffentlichkeit übergeben.
Dieser Ort ist ein Ort der Ruhe und Besinnung und Rahmen für kirchliche Veranstaltungen. Er
ist aber auch ein Zielpunkt von Besuchern, die auf Luthers Spuren nach Erfurt kommen oder in
ihrer Freizeit an den "Erfurter Seen" unterwegs sind. Er soll als Platz zum
Rasten und Entspannen dienen, hier erhält der Besucher Informationen über Martin Luther,
über die "Erfurter Seen" und über die Region. Von hier aus hat man einen guten Blick in
das Seengebiet, das zehn bis zwanzig Meter tiefer liegt.
Die Gestaltung des Umfelds des Luthersteins erfolgte in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft
"Erfurter Seen", der evangelische Kirchgemeinde Stotternheim und der
Lutheridenvereinigung
mit tatkräftiger Unterstützung der Firma Wagner, der Kies- und Beton GmbH,
des Agrarhofs Amberg & Rothe und der Stadtwirtschaft GmbH. |