| Freizeit-, Landschafts- oder Naturschutzsee |
Um den Wünschen nach einer wasserorientierten Freizeitnutzung, aber auch den Ansprüchen des
Natur- und Landschaftsschutzes zu genügen, wurden die heutigen und zukünftigen Seen in die Kategorien Freizeit-,
Landschafts- und Naturschutzsee eingeteilt. Auf dieser Grundlage wird es zukünftig fünf Seen mit einer Wasserfläche
von 243 ha geben, an denen intensive Freizeitnutzung möglich ist. Mehrere große und kleine Seen werden zu
Landschaftsseen entwickelt. Diese sind mit einer Gesamtfläche von 170 ha der stillen naturverträglichen Erholung
vorbehalten. Zwei Seen, die zusammen 85 ha groß sind, sowie mehrere Kleingewässer dienen dem Natur- und Artenschutz.

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| Logo |
Die Entwicklung eines Logos ist Bestandteil des REK-Schlüsselprojekts „Markenname“.
Die Verbesserung des Freizeit- und Sportangebotes darf nicht nur im Zusammenhang mit der Infrastruktur und
Freizeitangeboten gesehen werden. Wichtig ist auch, welches Bild oder welche Einstellung die aktuellen und
potentiellen Besucher vom Gebiet der Erfurter Seen haben. Daher ist es notwendig, eine Botschaft oder ein Bild (Image)
zu kommunizieren, das das Profil der Erfurter Seen sichtbar macht und deutlich genug hervorhebt.

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| Lutherstein |
Diese kleine Luthergedenkstätte östlich des Luthersees wurde im Zuge der Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes erweitert und neu gestaltet. Ein Parkplatz ist entstanden, der auch für Busse Stellplatz und Wendemöglichkeit bietet. Anlässlich des 500. Jahrestages am Lutherstein wurde die neue Anlage im Jahr 2005 der Öffentlichkeit übergeben.

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| Wander- und Radwege |
Die Erschließung der „Erfurter Seen“ mit einem Netz von Geh-, Wander- und Radwegen ist
ein wichtiger Baustein für eine freizeitorientierte Infrastruktur.
Mit dem weiteren Ausbau wird das Radwegenetz auch an die entstehenden Wege in der weiteren Region angeschlossen,
z.B. nach Westen zum Gera-Radweg und nach Norden zum Unstrut- und Laura-Radweg.

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| Uferwege |
Im Sinne einer ganzjährigen Nutzung sind die Erfurter Seen für Spaziergänger und Wanderer
sehr attraktiv. Daher sollen um alle Seen (mit Ausnahme des West- und Südwestufers des Sulzer Sees) Spazier- und
Wanderwege geplant, in den Rahmenbetriebsplänen festgeschrieben und so eingerichtet werden, daß sie mit Entlassung
der Flächen aus dem Bergrecht sofort zur Verfügung stehen.

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| Wassersport |
Der Alperstedter See ist dank des sehr aktiven Vereins „Club Maritim“ und dem Entgegenkommen der
Kies&Beton GmbH für Freunde des Segelns und Surfens schon heute ein Begriff. Das REK bezeichnet die Weiterentwicklung
des Wassersport- zentrums als wichtiges Element der „Erfurter Seen“. Da die „Erfurter Seen“ mit ihrem kristallklaren
Wasser eine gute Sichttiefe aufweisen, sind sie auch ein beliebtes Tauchrevier.
Zukünftig sind für den Wassersport weitere Seen vorgesehen, z.B. der Schwerborner und der Klingesee.
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| Baden |
Badegäste und Sonnenanbeter zieht es in jedem Sommer an die
„Erfurter Seen“. Viele suchen die typische Baggersee-Romantik, was nicht ganz ungefährlich
und auch nicht legal ist. Wer gepflegte Liegewiesen, einen Sandstrand und sanitäre
Einrichtungen vorzieht, findet diese am Strandbad am
Stotternheimer See, das momentan noch die einzige offizielle Bademöglichkeit an den
„Erfurter Seen“ darstellt. Für die Zukunft sind Bademöglichkeiten, die alle diesbezüglichen
Anforderungen erfüllen, an mehreren Freizeitseen vorgesehen.
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| Angeln |
Vor allem die älteren der „Erfurter Seen“ haben einen guten und artenreichen Fried- und
Raubfischbestand. Sechs Seen werden bereits als Angelgewässer genutzt. Die ansässigen Angelvereine frönen nicht nur ihrem
waidmännischen Hobby, sondern tragen auch Sorge bezüglich Reinhaltung der Gewässer und ihrer Uferzonen. Auch in der weiteren
Umsetzung
des REK’s sind sie wichtige Partner bzw. müssen als zukünftige Partner gewonnen werden.
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| Camping |
Um es vorwegzunehmen: An den Erfurter Seen gibt ist noch keinen offiziellen Campingplatz. Daher kann
der starken Nachfrage leider (noch) nicht entsprochen werden.
Am Westufer des Alperstedter Sees ist ein Campingplatz geplant, der in einzelnen Teilschritten
realisiert werden soll. Der Campingplatz wird vor allem für Wassersportler sowie für Kurz- und Wochenendurlauber von
Interesse sein. Außerdem soll er die Lücke, die im Beherbergungsangebot für jüngere Leute mit kleinem Geldbeutel in Erfurt
besteht, ausfüllen. Die Verkehrserschließung des Campingplatzes soll im Zusammenhang mit einem Großparkplatz an der
Südseite des Alperstedter Sees vorgenommen werden.
Bis dahin kann als Ausweich nur der Campingplatz am Kühnhäuser See (gehört zu den
Ried-Seen) angeboten werden.
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| Reiten |
Der Reitsport erfreut sich auch in dieser Region immer größerer Beliebtheit. Reiterhöfe
existieren in Schwerborn und Nöda. In Stotternheim gibt es einen aktiven Reitverein. In Zusammenarbeit mit den
Reitsportlern und den zuständigen Behörden soll ein Netz von Reitwegen ausgewiesen werden, womit das Konfliktpotenzial
zwischen den verschiedenen Nutzern der Wege reduziert werden soll.
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| privatwirtschaftliche Initiativen wecken |
Die fortschreitende Gestaltung der Seen und die Weiterentwicklung des Umfeldes durch Anlegen
von Wegen, Aufforstung usw. wird auch privatwirtschaftliche Initiativen befördern, wie Gastronomie, Beherbergungsbetriebe,
Reiterhöfe, Fahrrad- und Bootsverleih, Tauch- und Surfschulen und vieles mehr. Dies trägt wiederum zur
Attraktivitätssteigerung der „Erfurter Seen“ bei. Das Freizeitzentrum am Stotternheimer See, die Reiterhöfe
oder die Tauch- und Surfschule am Alperstedter See zeigen, dass schon jetzt privatwirtschaftliches Engagement im
Seengebiet möglich ist.
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| Grünstrukturen |
Einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung der Naherholungslandschaft nimmt die Entwicklung
zusammenhängender Grünflächen ein. An allen Seen werden in ausgewählten Bereichen Bäume und Sträucher gepflanzt, an
anderen Uferzonen wird die Natur einfach sich selbst überlassen, was eine natürliche Sukzession zur Folge haben wird.
Die so entstandenen Grünzüge um die Seen werden nicht nur untereinander verbunden. Durch Gehölzpflanzungen entlang von
Wegen werden neue Grünstrukturen in der Landschaft entstehen, die gleichzeitig als Bindeglied zwischen den Seen und
vorhandener Grünzüge in den Ortschaften dienen.
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| Parkplätze |
Viele Besucher gelangen mit ihrem Pkw zu den „Erfurter Seen“. Der derzeit einzige große Parkplatz
befindet sich am Erholungszentrum Stotternheim und dient nur dessen Gästen. Ansonsten stehen bei Badewetter in teilweise
chaotischen Zuständen parkende Pkw an Straßen und Wegen.
Im Zuge der Nutzbarmachung der Seen werden weitere öffentliche Parkplätze entstehen, zum Beispiel in den nächsten Jahren
am Alperstedter See und am Lutherstein.
Die umweltfreundliche Alternative zum Auto stellen neben dem Fahrrad die Linienbusse oder die Bahn dar.
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| Stone-Park |
Zwischen Luthersee und Lutherstein wird ein Landschaftspark entstehen, der sich dem Bergbau,
durch den die „Erfurter Seen“ überhaupt erst entstanden sind, und der Vielfalt der Thüringer Gesteine widmen soll.
Neben der Darstellung der Einsatzmöglichkeiten des Naturstoffs Stein in Vergangenheit und Gegenwart soll die aktive
Beschäftigung, etwa durch künstlerische Bearbeitung oder Kletterpartien für die jüngeren Besucher, nicht zu kurz kommen.
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