Historie:

2. Juli 1505
Nach einem Besuch seiner Eltern in Mansfeld, befand sich Martin Luther, der zu dieser Zeit Jurastudent an der Erfurter Universität war, auf dem Rückweg nach Erfurt. Wie damals für Studenten üblich, legte er diesen Weg zu Fuß zurück. In der Nähe von Stotternheim geriet er in ein so heftiges Gewitter, dass er um sein Leben fürchtete. In dieser Situation soll er ausgerufen haben: "Hilf' Du St. Anna, ich will ein Mönch werden".(Die heilige Anna galt als Heilige des Bergbaus. Da die Familie Luthers eng mit dem Bergbau verbunden war, liegt es nahe, dass diese Heilige eine besondere Rolle in seinem bisherigen Leben spielte.)

15. Juli 1505
13 Tage nach diesem Ereignis tritt Martin Luther in das Erfurter Augustinerkloster ein, wo er 1506 sein Mönchsgelübde ablegt und 1507 zum Priester geweiht wird.

bis 1511
Im Sommer 1507 nimmt Martin Luther in Erfurt das Studium der Theologie auf. Unterbrochen durch eine einjährige Abordnung an die kursächsische Landesuniversität in Wittenberg und eine Reise nach Rom bleibt Martin Luther bis zum Sommer 1511 in Erfurt. Danach wechselt er endgültig nach Wittenberg.

1917
Eine Erfurter Bürgerin stiftet einen Gedenkstein aus schwedischem Granit, der an der nach historischen Angaben naheliegendsten Stelle aufgestellt wurde.

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