LINKS   KONTAKT   ANREISE   IMPRESSUM   SITEMAP   SUCHE  
 
 
Aktuelles
ARGE und Partner
Das REK
 
  Inhalt/Entstehung
  Systematik
  Zeitschiene
  Projekte
  Projektkarte
  Dokumente
Das Seengebiet
Freizeit und Erholung
Wissenswertes
Kiesgewinnung
  Systematik des REK‘s     Begriffe  
 
 
1. Rahmenbedingungen
 

Das REK wird aus der Regionalplanung hergeleitet, deren Instrument der Regionale Raumordnungsplan ist. Der Regionale Raumordnungsplan Mittelthüringen enthält grundsätzliche Aussagen zur Entwicklung der „Erfurter Seen“, die dann auch in den kommunalen Flächennutzungs- und Landschaftsplänen aufgenommen wurden.

2. Übersicht der aktuellen räumlichen Struktur
 

Dazu wurden Daten zur
- naturräumlichen Ausstattung, wie Geologie, Gewässer,   Klima, Landnutzung, Naturschutz
- Siedlungsstruktur
- Wirtschaftsstruktur
- Verkehrsanbindung
- technischer Infrastruktur, wie Energie-, Wasser- und   Gasversorgung sowie Abfallwirtschaft
- und der rechtlichen und planerischen Situation des   Kiesabbaus
erfasst.

3. Erfassung der Freizeit- und Tourismusinfrastruktur
 

Es wurden Untersuchungen angestellt zu Angeboten in den Bereichen:
- Beherbergung und Freizeitwohnen
- Gastronomisches Angebot
- Wassersport
- Sport- und Fitnessangebot
- Rad- und Wanderwege
- Reitsport
- Grünanlagen und Spielplätze
- Landschaftliche Besonderheiten
- Historische Besonderheiten und Ortsbild
- soziale und kulturelle Angebote

4. Darstellung räumlicher Konfliktschwerpunkte
 

Dabei wurden Konflikte dargestellt, die durch
- Freizeitnutzung
- Kiesgewinnung
- Verkehr
- Gewerbe
- in der Region geplante Freizeitvorhaben und   Verkehrsbaumaßnahmen
entstehen.

5. Entwicklung des Freizeitverhaltens
 

Dabei wurden die gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie die Wochen- und Jahresarbeitszeit und die Lebensarbeitszeit oder das Einkommen und die Freizeitausgaben ebenso berücksichtigt wie generative und sozioökonomische Merkmale der Freizeitnutzer, z.B. Alter oder Bildungsgrad, die wesentlichen Einfluss auf Freizeitverhalten haben.

6. Aktuelle Freizeitnutzung und Freizeitbedarf
 

In diesem Kapitel wird dargestellt, wie das vorhandene Angebote genutzt wird. Dabei wurden Altersgruppen, Einzugsgebiet, zeitliche Nutzung der Angebote und die verscheidenen Interessenlagen der Nutzer untersucht.

7. Freizeitinfrastruktur in Thüringen
 

Dieser Überblick der Freizeitparks und Freizeitzentren, Spaßbäder, Thermal- bzw. Sole-Erlebnisbäder, Spiel- und Sportparks sowie der Campingplätze zeigt, wie sich ein zukünftiges Angebot an den „Erfurter Seen“ in die überregionale Freizeitinfrastruktur einordnet.

8. Stärken-Schwächen-Analyse
 

In der Stärken-Schwächen-Analyse werden in den Bereichen naturräumliche Ausstattung, Verkehr, Gastronomie, Freizeitangebot und in den vorhandenen Strukturen die Stärken und Schwächen genannt.

9. Trends und Prognosen
 

Die Trend-Prognosen der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung beziehen sich auf die gesamte BRD. Im Freizeitbereich wurden Schlussfolgerungen für Ostdeutschland und auch für das REK-Gebiet gezogen.

10. Szenarien
 

Mittels einer Szenariozeitung wird ein Zukunftbild vermittelt, das mit der heutigen Situation verglichen werden kann und damit auch Orientierungs- und Planungshilfe sein könnte.

11. Prognosen und Varianten zur Kiessandgewinnung
 

In dieser Szenarien- und Variantenbetrachtung wurden die für Nachnutzungsaktivitäten relevanten Fragen diskutiert, wie

- Wann sind welche Bergbauflächen endgestaltet?
- Wann sind welche Seeflächen / Seeteile nutzbar?
- Wie entwickeln sich die Transportrouten, wo liegen die   Kieswerkskomplexe?
- Welche Uferabschnitte sind für Badenutzungen am See   in welchem Zeitraum verfügbar?

Dies ist eine Grundlage, um Projekte, Folgenutzungs- zielstellungen und Maßnahmen abzuleiten.

12. Ziele und Leitbild
 
Aus der Definition der Oberziele
- Verbesserung des Freizeit- und Sportangebotes
- Sinnvolle Folgenutzung
- Lösung der Verkehrsprobleme
- Verträgliche Landnutzung
- Verbesserung des Images
- Verbesserung der Zusammenarbeit und des   Zusammenwirkens
wurde ein Leitbild der "Erfurter Seen" entwickelt.

13. Folgenutzungsziele
 

Für die infolge der Kiesgewinnung entstehenden Gewässerflächen wurden generelle Folgenutzungsziele formuliert. Es erfolgte eine Einteilung der Gewässer in die Kategorien Freizeitsee, Landschaftssee und Natur- schutzsee. Für jeden See wurden die Folgenutzungs- ziele entwickelt.
Ergänzend zu den abgestimmten Folgenutzungszielen wurden auch grundlegende infrastrukturelle Voraus- setzungen, wie Groß-Parkplätze / Pkw-Stellplätze oder bedeutsame Freizeitwege (Rad-/ Wanderwegenetz) in der Kartendarstellung skizziert.

14. Projekte
 

Dieses Kapitel listet alle Projekte auf, die im Rahmen des REK’s umgesetzt werden sollen. Dabei wird unter- schieden nach Maßnahmen in den jeweiligen Gemeinden bzw. Ortschaften, an bestimmten Seen und nach Maßnahmen mit überörtlichen Charakter. Die zehn wichtigsten Maßnahmen wurden als Schlüsselprojekte ausgewiesen.

   

Regionalplanung
Die Aufgabe der Regional- planung ist die zusammen- fassende, überörtliche und überfachliche Planung der raum- und siedlungsstruktu- rellen Entwicklung für das Gebiet einer Planungs- region.
Orientiert an den Vorgaben der Landesentwicklungs- planung, konkretisiert die Regionalplanung sowohl die räumlichen Ziele für die Region als Ganzes sowie räumlicher Teileinheiten als auch die Maßnahmen, die zur Erreichung der Ziele notwendig sind.
Das Instrument dazu ist der Regionale Raumordnungs- plan.

Leitbild

Die Inhalte eines Leitbildes sind aus der Zielhierarchie abgeleitet. Dabei werden die Ziele zu Leitsätzen und einer Gesamtidee verdichtet.

Leitbild als Prozess
Ein Leitbild kann die Chan- cen für eine sinnvolle Ent- wicklung der „Erfurter Seen“ erhöhen, wenn dadurch ein Nachdenken über die Zu- kunft und eine Bewusst- seinsbildung stattfindet. Ein Leitbild kann niemals voll- ständig sein. Es ist ein fort- laufender Prozess.

Identität einer Region durch das Leitbild
Das Leitbild soll spezifische Zielvorstellung enthalten und auf die Eigenheiten einer Region eingehen. Die Ziel- vorstellung sollen bildlich fassbar sein und bei den Menschen konkrete Vorstel- lungen hervorrufen.

Außenwirkung durch ein Leitbild
Das Leitbild soll der Ver- mittlung von Vorstellungen und Zielen nach außen die- nen, indem übergeordnete Stellen oder andere Regio- nen über Ziele und Planun- gen in knapper Form infor- miert werden.

 
 
© 2003 ERFURTER SEEN
 
Letzte Aktualisierung: 19.12.2005