Erfurter Seen

... ein Naherholungsgebiet entsteht

Naturräumliche Einordnung und Topographie

Naturräumliche Einordnung

Das Seengebiet befindet sich im Zentralen Thüringer Becken und ist dem Teilraum der Gera-Unstrut-Niederung zuzuordnen. Naturräumlich liegt das Gebiet im Teilbereich der Gera-Niederung nördlich von Erfurt.

In ihrer Gesamtheit wird die Gera-Niederung dabei eingerahmt:

Charakteristisch für die Gera-Niederung ist die breite und relativ flach nach Norden abfallende Talaue der Gera sowie die darin isoliert liegenden Keuperhügel des Roten Berges (mit seinen Ausläufern in Form der Stottern- heimer Höhe), der Nöda-Riethnordhäuser-Hügelkette sowie des Ringleben- Gebeseer- Hügellandes.

Diese Höhenzüge innerhalb der Gera-Niederung untergliedern das Geratal in einen östlichen Talverlauf (alter Geralauf, sog. Stotternheimer Talzug) und einen westlichen Talzug (rezenter Geralauf, sog. Gispers- leben-Kühnhäuser Talzug).

Topographie

Das Geländeniveau auf dem Talboden des Stotternheimer Talzuges fällt vom Südrand des Seengebietes (ca. 180 m ü. NN) flach in nördliche und nordwestliche Richtung ab (Nordrand: ca. 160 m ü. NN).

Die einrahmenden Höhenzüge erreichen im Südteil eine Höhe von ca. 230 m ü. NN (Roter Berg im Westen, Herrschaftsberg, Schwabenberg, Schindenberg und Niklausberg sowie Staren- und Galgenhügel im Osten).

Im Nordteil des Seengebietes liegt das Höhenniveau mit ca. 190 - 197 m ü. NN noch max. 35 m über der Talniederung (Nödaer Warte, Kölnischer Berg, Kirchberg).

© ARGE ERFURTER SEEN

Letzte Aktualisierung: 14.11.2011