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Das Seengebiet befindet sich im Zentralen Thüringer Becken und ist dem Teilraum der Gera-Unstrut-Niederung zuzuordnen. Naturräumlich liegt das Gebiet im Teilbereich der Gera-Niederung nördlich von Erfurt.

In ihrer Gesamtheit wird die Gera-Niederung dabei eingerahmt:

  • im Westen von den Ausläufern der Fahner Höhe und des Dachwig-Döllstedter Hügellandes,
  • im Süden vom zentralen Stadtgebiet Erfurt und den Ausläufern der südlich gelegenen Hügel- länder,
  • im Norden von der Unstrutniederung und dem Schallenburg-Kranichborner Hügelland und
  • im Osten vom umgebenen Vippach-Gramme- Hügelland.

Charakteristisch für die Gera-Niederung ist die breite und relativ flach nach Norden abfallende Talaue der Gera sowie die darin isoliert liegenden Keuperhügel des Roten Berges (mit seinen Ausläufern in Form der Stottern- heimer Höhe), der Nöda-Riethnordhäuser-Hügelkette sowie des Ringleben- Gebeseer- Hügellandes.

Diese Höhenzüge innerhalb der Gera-Niederung untergliedern das Geratal in einen östlichen Talverlauf (alter Geralauf, sog. Stotternheimer Talzug) und einen westlichen Talzug (rezenter Geralauf, sog. Gispers- leben-Kühnhäuser Talzug).

   

Das Geländeniveau auf dem Talboden des Stot- ternheimer Talzuges fällt vom Südrand des Seen- gebietes (ca. 180 m ü. NN) flach in nördliche und nordwestliche Richtung ab (Nordrand: ca. 160 m ü. NN).

Die einrahmenden Höhen- züge erreichen im Südteil eine Höhe von ca. 230 m ü. NN (Roter Berg im Westen, Herrschaftsberg, Schwabenberg, Schinden- berg und Niklausberg sowie Staren- und Galgen- hügel im Osten).

Im Nordteil des Seen- gebietes liegt das Höhen- niveau mit ca. 190 - 197 m ü. NN noch max. 35 m über der Talniederung (Nödaer Warte, Kölnischer Berg, Kirchberg).

 
 
© 2003 ERFURTER SEEN
 
Letzte Aktualisierung: 19.12.2005